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Altbausanierung

Sonderregeln für die Altbausanierung

Wer auf hohe Decken und den besonderen Charme von Altbauten steht, sollte sich vor einer Sanierung ebenfalls mit den neuen Klimaschutzvorschriften vertraut machen.

Öl- oder Gasheizkessel, die vor 1978 eingebaut wurden, müssen sofort ausgetauscht werden. Das lohnt sich, da die Oldies etwa 30 bis 40 Prozent der eingesetzten Energie verschwenden. Niedertemperatur- oder Brennwertkessel dürfen bleiben, sind bei den betroffenen Anlagen aber sehr selten.

Verschärft hat der Gesetzgeber auch die Pflicht, die oberste Geschossdecke eines Altbaus zu einem unbeheizten Dachraum zu dämmen: Nicht begehbare Decken müssen sofort mit 14 bis 16 Zentimeter starkem Dämmstoff belegt werden. Ab 2012 gilt dies auch für begehbare Decken, zum Beispiel in einem Speicher, der für Lagerzwecke oder zum Wäschetrocknen genutzt wird. In beiden Fällen kann alternativ auch das Dach gedämmt werden.
Ebenfalls sofort müssen Heizungs- und Warmwasserrohre mit Dämmschalen ummantelt werden. Die Dicke der Dämmung richtet sich nach der Dicke des Rohres.

Keine Regel ohne Ausnahme

Bei aller Konsequenz in seinem Einsatz für den Klimaschutz hat der Gesetzgeber allerdings auch einige Ausnahmeregelungen geschaffen, die vor allem Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern beruhigen dürften. Hier muss nur nachgerüstet werden, wenn das Haus seit dem 1. Februar 2002 verkauft oder vererbt wurde. Der neue Eigentümer hat nach dem Kauf zwei Jahre lang Zeit, seiner Pflicht nachzukommen.

Ausnahmen von den Nachrüstpflichten gelten auch, wenn diese auf lange Sicht unwirtschaftlich sind, zum Beispiel wenn ein komplizierter Einbau hohe Zusatzkosten verursacht.

Eine Sonderregelung betrifft Eigentümer und Mieter von ausschließlich mit Strom beheizten Mehrfamilienhäusern mit mehr als fünf
Wohnungen: Vor 1990 eingebaute elektrische Nachtspeicherheizungen müssen bis 2020 durch effizientere Heizsysteme ersetzt werden. Für Nachtspeicherheizungen, die nach 1990 installiert wurden, ist nach 30 Jahren Schluss.