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Innenausbau

Neue Vorschriften beim Um- und Ausbau

Klimaschutz ist Pflicht – egal ob bei Großprojekten oder einem Umbau in Minischritten. Selbst wer nur kleinere Veränderungen an seinem Haus vornimmt oder behutsam die Sanierung in Angriff nimmt, muss sich künftig schon an die Vorgaben der Verordnung halten. Werden ab Oktober mehr als zehn Prozent eines Bauteils, also zum Beispiel der Außenwand, des Daches oder der Fenster geändert, müssen die neu eingebauten Teile die Dämmwerte in der Verordnung einhalten. Der Rest kann bleiben, wie er ist.

Sinnvoller ist freilich eine komplette Sanierung – zum Beispiel der Außenwand. Die Schattenseite: Ein solches Projekt verschlingt schnell eine mittlere Summe. Dennoch sollten Bauherren an dieser Stelle lieber klotzen als kleckern. Immerhin spart eine solche Dämmung auch mehrere Tausend Euro Heizkosten pro Jahr.

Die technischen Details
Neu eingebaute oder veränderte Bauteile müssen deutlich besser gedämmt sein: Reichte es bisher, zum Beispiel eine 30 Zentimeter starke Hohlblockwand mit sechs bis acht Zentimetern Dämmung zu versehen, müssen es jetzt zwölf bis 16 Zentimeter sein – je nach Material der alten Wand. Beim Dach sind es 14 bis 18 Zentimeter, die Decke zum unbeheizten Dach braucht zehn bis zwölf Zentimeter und eine Kellerdecke zehn bis 14 Zentimeter. Nur wenn so dicke Dämmschichten aus technischen Gründen nicht möglich oder extrem unwirtschaftlich sind, dürfen Bauherren ausnahmsweise von den Standards abweichen und weniger dämmen. Den Nachweis führt der Architekt oder Bauunternehmer.

Weiteres Erschwernis für manchen Bauherrn: Der sogenannte Dachausbau-Bonus entfällt. Wer seinen ungenutzten Dachboden künftig bewohnen und deshalb ausbauen will, muss ab dem 1. Oktober 2009 den Neubaustandard erfüllen. Das heißt in der Regel, das Dach komplett zu dämmen, entweder von innen zwischen und unter den Dachsparren oder von außen, wenn das Dach auch noch neu gedeckt werden soll.